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Die Erfüllung der Welterbe-Kriterien

Von den in den Richtlinien der UNESCO festgelegten Welterbekriterien wurden im Rahmen der Welterbenominierung Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří drei von insgesamt sechs möglichen Kriterien für das Weltkulturerbe beantragt:


Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist ein außergewöhnliches Zeugnis für die herausragende Bedeutung und den starken globalen Einfluss des Sächsisch-Böhmischen Erzbergbaus als Zentrum für technologische und wissenschaftliche Innovation von der Renaissance bis in die Moderne. In unterschiedlichen Epochen der Bergbaugeschichte gingen von der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří bedeutende Errungenschaften im Zusammenhang mit dem Montanwesen aus, die erfolgreich in andere Bergbauregion übertragen wurden oder nachfolgende Entwicklungen maßgeblich beeinflusst haben.


Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist ein außergewöhnliches Zeugnis für die technologischen, wissenschaftlichen, administrativen, pädagogischen und sozialen Aspekte, die die immaterielle Dimension der Traditionen, Vorstellungen und Überzeugungen der Menschen in Zusammenhang mit der vom erzgebirgischen Montanwesen geprägten Kultur unterstreichen.


Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist ein außergewöhnliches Beispiel einer grenzübergreifenden Region, in der sich durch über 800 Jahre andauernden Bergbau (12.-20. Jahrhundert) eine einzigartige montane Kulturlandschaft herausgebildet hat.