Im westlichen Teil von Kaff war die Grube Kohlreuter mit dem 170 m langen, gleichnamigen Stolln das wichtigste Bergwerk auf polymetallische Skarnvererzungen. Ähnlich dem Ostteil des Kaff Gebietes (Johannes Stolln) haben die Bergleute auch in diesem Stolln große Grubenbaue mit bis zu 40 m Länge und 25 m Breite angelegt. Zur Entwässerung der Grube dienten der tiefer liegende Segen Gottes Stolln und der Dreikönig Stolln, deren Mundlöcher sehr gut erhalten sind. Der Segen Gottes Stolln war ca. 210 m lang und laut Aufzeichnungen befinden sich hier Kammern von 30 m Breite und 6 m Höhe. Ursprünglich war der Dreikönig Stolln ca. 285 m lang, während Erkundungsarbeiten nach dem Ersten Weltkrieg wurde er auf eine Länge von 440 m verlängert. Vor den beiden Stollnmundlöchern befinden sich große Halden in den auch noch typische Erzminerale zu finden sind.

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