Die Anlegung des Großen Hüttenteiches geht auf das Reskript des albertinischen Kurfürsten August vom 23. Januar 1558 zurück. In diesem reagierte der Landesherr auf die anhaltenden Beschwerden Freibergs aufgrund der Entziehung der Wasser des Münzbachs durch den Bergbau auf dem Thurmhofer Zug. Gespeist wird der Hüttenteich durch den Münzbach. Darüber hinaus nimmt der Hüttenteich die aus dem umliegenden Gelände zuströmenden Flutwasser sowie die über den Bauerzuggraben zufließenden Wässer des Hohbirker Kunstgrabens auf. Aktuell bildet der Hüttenteich den Endspeicher in der Teichkaskade der Revierwasserlaufanstalt Freiberg. Er erfüllt als Ausgleichs- und Vorlagespeicher der Hüttenteichleitung sowie für die Wasserbilanz des Talsperrenverbundes unverzichtbare Aufgaben für die Betriebswasserversorgung Freiberger Gewerbe- und Industriegebiete. Die größte Dammbreite am Dammfuss beträgt 37 m, die Kronenbreite 8,5 m und die Kronenlänge des Dammes 443 m.

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