1565 wurde die Anlegung des Gewässers in einem Ratsprotokoll der Stadt Freiberg erstmals konkretisiert. Dabei sollte das Wasser des Kohlbaches und des Rathsbachs in den Rothbächer Teich eingeleitet und aufgestaut werden. Ab 1569 diente das Gewässer als Sammelteich für die Alte Mordgrube. Nach der Einstellung des Freiberger Bergbaues diente das Gewässer als Ausgleichsteich für das Revierelektrizitätswerk. 1936 erfolgte die Erhöhung des Teichdammes um 0,8 m und bis 1938 die Einbringung einer 0,60 m starken Lehmzunge als neuen Dichtungskörper auf der gesamten Länge des Dammes. Ferner wurden das Striegelhaus, das Abflussgerinne und die Hochwasserentlastung neu gebaut. Der Rothbächer Teich erfüllt die Funktion eines Ausgleichspeichers zwischen oberer- und unterer Wasserführung der Revierwasserlaufanstalt. Insbesondere dient er der Zwischenspeicherung und bedarfsabhängigen Verteilung von Rohwasser. Der Rothbächer Teich ist mit seinen Funktionen unverzichtbar für eine sichere Rohwasserbereitstellung für die Freiberger Industrie. Darüber hinaus wird der Rothbächer Teich als Angelgewässer genutzt.

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