Mit der Verlängerung des Kunstgrabensystems bis nach Dörnthal und der somit erzielten Herbeiführung der Wässer aus diesem Gebiet wurde in den Jahren 1778-1782 die Erhöhung des Oberen Großhartmannsdorfer Teiches um ca. 2,25 m notwendig. Diese Dammerhöhung erlaubte die Speicherung einer größeren Wassermenge. 1897 wurde der Teichdamm mit weiteren Drainagerohren versehen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte langanhaltender Regen am Oberen Großhartmannsdorfer Teich zu zwei Erdrutschen an der luftseitigen Dammböschung. Während der Reparaturen erfolgte der Einbau von Tragebögen aus Trockenmauerwerk. Darüber hinaus wurde eine 1,3 m hohe und 250 m lange Wellenschutzmauer errichtet. Der Damm verfügt über eine Kronenbreite von 9,7 m und eine Kronenlänge von 531 m. 

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