Nach der Entdeckung der Lagerstätte um 1440 begann im Bereich der heutigen Pinge der Abbau von Zinn. Die Erzgewinnung erfolgte dabei meistens mit der Methode des Feuersetzens. Nach dem Abtransport der gewonnenen Erze blieben Hohlräume (sog. Weitungen) zurück. Die Lagerstätte war mit diesen Weitungen durchzogen, sodass die verbliebenen Pfeiler die Last des Deckgebirges nicht weiter tragen konnten. Bereits im 16. Jahrhundert kam es zu ersten Brüchen. Der größte Bruch fand im Jahr 1620 statt. Dabei wurden große Teile des ehemaligen Bergwerkes zerstört und es entstand ein zwei Hektar großer Einbruchtrichter an der Tagesoberfläche. Heute erstreckt sich die Pinge über ein Gebiet von rund 12 Hektar Größe, bei einem Durchmesser von 400 m und einer Tiefe von ca. 160 m.

Impressionen