Das Wohnhaus des Richters Christoph Lange wurde nach der im Schwellenbalken des Fachwerks vorhandenen Datierung 1611 erbaut. Die Balken weisen eine Verzierung mit Schiffchenkehlen auf. Das zweigeschossige Haus mit den originalen kleinen Fensteröffnungen wurde im Untergeschoss massiv und im Obergeschoss in Fachwerkbauweise errichtet. Das westliche Fachwerk wurde in späterer Zeit durch eine massive Mauerung ersetzt. Das Fachwerk zeichnet sich durch durchgängige Kopf- und Brustriegel sowie durch teilweise erhaltene, einfache Andreaskreuze aus. Es ist mit einem ziegelgedeckten Satteldach versehen.

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