Der Guten Trost Stolln liegt etwa auf dem halben Niveau zwischen dem Göpelplateau und dem Talgrund. Im Februar 1527 erhielt der Stolln, welcher vorher nur als Rösche galt und dem Erzgang Traugott Wagsfort Flacher folgt, die Erbstollngerechtigkeit. Nach der Fertigstellung der Radstube im St. Anna Kunst- und Tagesschacht 1533 diente er zur Zuleitung des Aufschlagwassers für das Kunstrad. Da der Stolln jedoch mit einer leichten Steigung aufgefahren war, musste durch die Gewerke von St. Anna ein Gerinne angelegt werden, um das Aufschlagwasser über das ursprüngliche Wassergerinne des Stollns zu leiten. Der Bereich unmittelbar hinter dem rekonstruierten Stollnmundloch ist heute nicht mehr passierbar. Der Stolln ist jedoch über einen Querschlag, welcher 1995-1997 durch den IG Historischer Bergbau Zschorlau e.V. aufgefahren wurde, von der Quarzzeche aus befahrbar.

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