Beginnend von seinem Mundloch folgt der Thelersberger Stolln der weit aushaltenden geologischen Störung mit der Bezeichnung Stolln Spat. Die an Störungszonen (Auflockerungszonen) gebundenen Erzgänge ermöglichten anfänglich einen schnellen Vortrieb des Stollns, erforderten aber später umfangreichen Ausbau bzw. lokale Umbrüche.  Nicht standsichere Bereiche und intensiv bergbaulich beeinflusste Bereiche an Schächten sowie bei Abbauen wurden dauerhaft ausgebaut. Die in sehr großem Umfang im Stolln vorhandene Grubenmauerung bzw. der Ausbau kann hinsichtlich der verwendeten Materialien (Bruchsteine, Klinker, Profileisen) und den angewandten Bauformen unterschieden werden. Der Thelersberger Stolln gilt hinsichtlich seiner Grubenmauerung als beispielhaft und ist nicht nur ein montanhistorisch bedeutendes Objekt, sondern auch das Winterquartier von ca. 3.000 Fledermäusen.

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