Die große Halde des Röschen- und Neuen Kunstschachtes der Grube Beschert Glück erstreckt sich in Richtung des Erzganges von Nordost nach Südwest und steigt durch das abfallende Geländeniveau in südwestliche Richtung an. Die heute größtenteils bewachsene Halde besitzt eine Länge von etwa 250 m und eine Breite von annähernd 100 m. Stellenweise ist sie zum Schutz der vorbeiführenden Straßen mit Bruchsteinmauern gesichert. Durch die Halde führt eine Rösche, in der ehemals das Wasser einerseits auf die Wasserkraftmaschinen der Grube, andererseits zu einer westlich gelegenen Schachtanlage geführt werden konnte.  Daneben ist eine sich über die gesamte Haldenhöhe erstreckende Gneismauer erhalten. Die Mauer besitzt zwei Rollenschnauzen. Diese Erzrollen dienten dem Abtransport der Erze zur weiteren Erzaufbereitung bzw. zum Abtransport der Erze in die Hütte. Über eine Treppe gelant man zu den Erzbunkern mit den mit großen Gneisplatten abgedeckten Einfüllöffnungen.

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