Das 1786 massiv erbaute Huthaus der Grube Beschert Glück ist eingeschossig und weist mehrere, durch bogenförmige Stürze abgeschlossene Eingänge auf. Die Fenster sind nach historischem Vorbild mit Bretterfensterläden versehen. Der Ostgiebel ist in Fachwerkbauweise errichtet, der Westgiebel ist heute massiv ausgeführt. Dort befand sich in den letzten Betriebsjahren der Grube ein über das Haus herausragendes Fördergerüst. Auf der Mitte des Dachfirstes, symmetrisch zu den Gaupen, sitzt ein schlanker Dachreiter mit achteckigem Grundriss und einer Laterne. Früher mit Holz beschlagen und mit Schindeln gedeckt war er Uhr- und Glockentürmchen zugleich. Heute ist das Türmchen mit Schiefer beschlagen, besitzt aber noch die ursprüngliche Gestalt. Darüber befindet sich die Wetterfahne mit der Bergmannssymbolik Schlägel und Eisen sowie dem Monogramm der Grube und die Jahreszahl 1815. In der offenen Laterne des Türmchens hängt die Bergglocke. Im Innern befand sich die Betstube und die Hängebank des Röschenschachtes. 

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