Das ursprüngliche Wassergöpeltreibehaus wurde 1913 für einen Schachthausneubau des Elektrizitätswerkes abgebrochen. Sowohl architektonisch als auch in seiner landschaftlichen Wirkung lehnt sich das 1913/14 errichtete dreistöckige Gebäude an das ursprüngliche Treibehaus an. Im hinteren Giebel des Treibehauses befindet sich in einem Funktionsbau mit Flachdach die Schaltwarte des ehemaligen Kraftwerks. Von hier erfolgte über Stromleitungen die Einspeisung der erzeugten Elektroenergie in das öffentliche Landesnetz. Das Gebäude haust das Stahlfördergerüst ein. Die im Maschinenhaus befindliche Fördermaschine war ursprünglich Bestandteil der Dampffördermaschine vom Reiche Zeche Richtschacht in Freiberg. Sie wurde 1898 auf den Röschenschacht der Grube Beschert Glück in Zug umgesetzt und kam 1913, als der Umbau für das Kavernenkraftwerk erfolgte, auf den Drei-Brüder-Schacht. Im Jahr 1915 wurde die Fördermaschine mit einem Gleichstrommotor ausgerüstet.

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