Der straßenseitig gemauerte Türsturz zeigt auf dem Schlussstein das lorbeerumrankte landesherrliche Wappen. Das Gebäude fiel mehrfach den Stadtbränden zum Opfer. Das Haus besitzt einen großen parallel zur Straße ausgerichteten Keller mit einem 2,3 m hohen verputzten Tonnengewölbe. Insgesamt verfügt das Haus über drei Keller, die alle aus der Gründungszeit Marienbergs stammen. Einige Räume weisen Kreuzgewölbe auf. In diesen feuergeschützten Räumlichkeiten wurden die Dokumente des Marienberger Bergamtes, so die Bergbücher, bergamtlichen Akten oder Risse aufbewahrt. Die originale Ausstattung des Bergamtes hat sich nicht erhalten. Das Haus diente nach der Auflösung des Bergamtes Marienberg als Königliches Forstrentamt.

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