Die Altväterbrücke entstand von 1680 bis 1715 über dem Tal der Freiberger Mulde. Ziel war es, die Grube St. Anna samt Altväter mit Aufschlagwasser aus dem Münzbachtal bzw. dem verlängerten Roten Graben zu versorgen. Das ursprünglich 188,5 m lange Aquädukt bestand aus zwölf Steinbögen mit je einer Spannweite von 10 bis 14 m und maximal 24 m Höhe. Als 1752 der Betrieb der Grube eingestellt wurde, lieferte die Altväterbrücke bis 1795 Wasser an die benachbarte Grube Isaak Erbstolln. Im Jahr 1893 wurde das Aquädukt aufgrund starker Bauschäden gesprengt und abgebrochen. Noch erhalten sind vier Pfeilerreste.

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