Der Frohnauer Hammer besteht aus dem Eisenhammer mit Flutergraben, einem kleinen Werkstattgebäude und dem Herrenhaus. Das Hammerwerk ist aus einer Getreidemühle hervorgegangen, deren Ursprünge vermutlich bis in die Frühzeit des Dorfes Frohnau reichen. 1621 erfolgte ein grundlegender Umbau zu einem Hammerwerk, in dem kurzzeitig Silber, später Kupfer und schließlich Eisen geschmiedet wurde. 1692 brannte das Hammerwerk nieder und wurde kurz darauf wieder aufgebaut. 1904 endete der Betrieb des Hammerwerkes. Der 1907 gegründete Hammerbund erwarb ein Jahr später die Anlage und bereits 1909 konnte der Museumsbetrieb aufgenommen werden. Das durch Wasserkraft angetriebene Hammerwerk mit L-förmigem Grundriss ist ein aus Bruchsteinen gemauertes Gebäude mit schindelgedecktem Walmdach. Der Antrieb erfolgt durch das Wasser des Flusses Sehma, das rund 300 m oberhalb des Hammerwerkes durch ein Wehr in einen separaten Flutergraben geleitet wird.

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