Der Beginn des Bergbaus in Joachimsthal und die Gründung der Stadt sind sehr eng mit dem im ältesten Teil der Stadt gelegenen Fundgrübner Stolln verbunden. Im Jahre 1516 übernahm Graf Stephan von Schlick, der Besitzer der Herrschaft Ostrov, die weitere Finanzierung der Arbeit. Bereits nach zwei Klaftern Grabens im Fundgrübner Stolln traf man auf reiche Silbererzvorkommen im Fundgrübnergang. Dieser Fund löste in Jáchymov das Silberfieber aus. Das Mundloch des Fundgrübner Stollns befindet sich in einem unbebauten Grundstück neben dem Haus Nr. 496 am Platz der Republik, in der Nähe der barocken Kapelle St. Anna. Das Stollnmundloch ist mit flachem Glimmerschiefer aus der Region ausgebaut und der Eingang mit einem Gitter verschlossen. Derzeit ist der Stolln nicht zugänglich.

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