Der sogenannte Abraham Gottlob Werner Bau (Brennhausgasse 14) geht auf die Initiative von Oberbergrat Professor Dr. Richard Beck (1858-1919) zurück. 1912 erfolgte die Grundsteinlegung. Das Gebäude selbst gehört zu den frühen Stahlbetonbauten in Sachsen. Das Schmuckportal, der zentral gelegene Vordereingang des Gebäudes, zeigt neben naturkundlichen und montanistischen Plastiken die berühmten Freiberger Mineralogen Abraham Gottlob Werner (1749-1817) und Johann Friedrich August Breithaupt (1791-1873). Das Gebäude enthält im Keller Werkstätten und Laboratorien, im ersten und zweiten Geschoss Arbeitsräume und Vorlesungsräume, das dritte Obergeschoss beherbergt die geowissenschaftlichen Sammlungen und Ausstellungen. Schmuckelemente in den Ausstellungsräumen sind beispielsweise Konsolsteine mit den Stadtwappen der sächsischen Bergstädte.

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