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Das Mundloch des so genannten Engländerstollnsbefindet sich im nordöstlichen Bereichder Bergbaulandschaft. Die Anlage entstand im Zweiten Weltkrieg und sollte der Wolframitgewinnung dienen. Die Arbeiten in dem Stollnwurden jedoch bereits im August 1945 eingestellt. Dabei kamen englische und später südafrikanische Kriegsgefangene zum Einsatz.

Die Gesamtlänge der Stollnauffahrungen beträgt 388 m. Das 508 m über NN befindliche Mundloch ist ausgemauert und der Stolln in den ersten Metern betoniert.

1991 wurde das Mundloch durch das Oberbergamt Freiberg mit einer 6 m dicken Betonplombe verwahrt. Im Jahre 2001 kauften die Kirchberger Natur- und Heimatfreunde von der Treuhand das verwilderte Haldengelände und begannen dieses nach Überlieferungen zum Zechenplatz umzugestalten.

Im Jahre 2002 wurde der Lehrpfad öffentlich eingeweiht und mit Fahnenweihe die Kirchberger Bergbrüderschaft gegründet, die am 01.01.2003 dem Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Kappenvereine e.V. beitrat und seit dem an den Bergparaden teilnimmt.

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