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Im 16. Jahrhundert erlangte die Bindemittelindustrie im Erzgebirge große Bedeutung. Ihre Entwicklung vom Beginn an bis ins 20. Jahrhundert lässt sich am Kalkwerk Lengefeld nach-vollziehen. Der geschlossene Denkmalbestand ist von herausragender Bedeutung und ermöglicht umfassende Einblicke in die Geschichte der Förderung, Verarbeitung und Aufbereitung sowie die Verwaltung und das Sozialwesen der Kalkgewinnung. Inmitten des historischen Bergbauareals hat sich ein bedeutsames Biotop gebildet, das u.a. dem Knabenkraut einen Lebensraum bietet. In unmittelbarer Nachbarschaft des Kalkwerkes wird bis heute Dolomitmarmor abgebaut und damit die Bergbautradition fortgeführt.

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