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Einer der wenigen original erhaltenen Sachzeugen der einstmals zahlreichen Verarbeitungsstätten von Roheisen im Erzgebirge ist die Eisenhütte Schmalzgrube. Der acht Meter hohe, 1659 aus Bruchsteinen gefertigte Hochofen und das 1776 errichtete Hammerherrenhaus dokumentieren als letzte erhaltene Sachzeugen die frühindustrielle Roheisenproduktion im mittleren Erzgebirge. Hier wurden überwiegend aus dem böhmischen Erzgebirge stammende Eisenerze verarbeitet. Das Hammerherrenhaus repräsentiert zudem die sozialen Strukturen der erzgebirgischen Eisenherstellung des 18. Jahrhunderts.

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