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22.10.2021

Überregionaler Preis soll Welterbegedanken befördern

Förderpreis „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ – Bewerbungen bis Ende des Jahres

Den Welterbetitel „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ zu beleben und dessen Bekanntheit zu fördern, gibt es viele Möglichkeiten. Eine Möglichkeit, Vorhaben zu unterstützen, ist dabei der Förderpreis Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Dieser jüngste Preis der Stadt Freiberg soll nun erneut vergeben werden. Dafür kann sich bis Ende des Jahres beworben werden. Die Vorschläge müssen dabei nicht nur aus Freiberg stammen, denn der Preis kann für Projekte aus der gesamten Montagregion Erzgebirge/Krušnohoří verliehen werden. Er soll unterschiedliche Ideen und Projekte des Welterbeprozesses fördern und begleiten und so die Welterberegion weiter bekannt machen.

Im vergangenen Jahr waren zur Premiere dieses Preises 16 Vorschläge eingereicht worden. Überzeugt haben die Jury sowohl die Kleinen Forscher an der TU Bergakademie mit ihrer Idee eines Welterbespiels, wie auch Dr. Dieter Mucke aus Großschirma mit seinem Vorhaben, die Kurprinzer Bergwerkskanäle für Touristen zugänglich zu machen. Beide haben noch bis Ende nächsten Jahres Zeit, ihre Vorhaben umzusetzen.


Der Förderpreis Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří, den der Freiberger Stadtrat im September vergangenen Jahres bestätigt hatte, ist der einzige Preis der Stadt Freiberg, der über Ländergrenzen hinweg verliehen wird. Denn „er soll der gesamten Welterbe-Region zu Gute kommen“, betont Oberbürgermeister Sven Krüger. So trage er auch dazu bei, dass die Montanregion noch weiter zusammen wachse. „Denn gefördert werden insbesondere Projekte und Vorhaben, die nicht nur die einzelnen Welterbestätten bekannter machen und somit die gesamte Region, sondern sie tragen auch dazu bei, „die Welterbestätten zu erhalten und sie weiter zu entwickeln. Das kommt der gesamten Region zu Gute.“

Erhalten können den Förderpreis, der neben einer Urkunde und einer Preistafel zudem mit bis zu 5.000 Euro dotiert ist, Einzelpersonen oder eine Gruppe, deren Mitglieder gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Die bis jeweils 31. Dezember jedes Jahres eingereichten Vorschläge dürfen noch nicht prämiert oder durch eine andere Institution gefördert sein.

Die Geehrten verpflichten sich mit Annahme des Preises, bis Ende des Folgejahres nach der Auszeichnung das Projekt zu verwirklichen und dem Kuratorium vorzustellen.

Zum Kuratorium gehören neben der Stadt Freiberg die Stadtwerke AG, die TU Bergakademie, der Silberstadt e.V und die VR-Bank Mittelsachsen eG. Sie stellen gemeinsam auch das Preisgeld des jährlichen Preises. Außerdem konnte fürs Kuratorium der Verein „Welterbe Montanregion Erzgebirge“ gewonnen werden.

Der Förderpreis Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist einer von fünf Preisen, die die Stadt Freiberg jährlich vergibt. Er ist der einzige, der über die Stadtgrenzen hinaus verliehen wird. Vergeben werden kann er auch für Projekte in Tschechien, die zur Montagregion gehören.

Mit der Aufnahme der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří in die Liste der UNESCO-Welterbestätten sei auch der Auftrag einhergegangen, „unsere Kultur und Tradition zu bewahren“, betont Oberbürgermeister Sven Krüger. Diesen Auftrag mit Leben zu erfüllen, dazu soll der Förderpreis beitragen.


Bewerbungen für Förderpreis
„Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří“
bis 31. Dezember an
Stadt Freiberg
Büro des Oberbürgermeisters
Obermarkt 24
09599 Freiberg
Buero_ob@Freiberg.de

Mehr Infos: www.Freiberg.de\welterbe




Verliehen an
2021 Kleine Forscher, lokales Netzwerk an der TU Bergakademie Freiberg, für ihr Projekt des Welterbespiels „Unterwegs in der Montanregion Erzgebirge“, mit dem die Montanregion Erzgebirge sowie dessen Historie und Kultur spielerisch erkundet werden kann.

2021 Dr. Dieter Mucke für sein Projekt „Kurprinzer Bergwerkskanäle“, das u.a vorsieht, die Anlage für Touristen zu öffnen. Es wird beabsichtigt, Bootsfahrten auf einem Teil der Kanäle zu ermöglichen sowie Einfahrten ins Kahnhebewerk.

 

 

Quelle: 

Stadtverwaltung Universitätsstadt Freiberg

Pressestelle

Obermarkt 24

09599 Freiberg

Telefon: 03731/273 180

Fax: 03731/273 73 180

http://www.freiberg.de

 

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(+49) 3733/145 350
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