ID 413

Text zum Artikel

05.10.2020

Schätze bestaunen und Steine klopfen

„Dem Glück auf! der Spur“ - Projektwoche am Förderzentrum „Clemens Winkler“ Brand-Erbisdorf Was ist ein Pulverhaus, warum stehen die Halden in einer Reihe und wieso war das Wasser der größte Feind des Bergmanns? Den Antworten auf diese und andere Fragen rund um den Bergbau gingen letzte Woche die Schüler des Förderzentrums Clemens Winkler in Brand-Erbisdorf auf den Grund.

Unter dem Schuljahresmotto „Dem Glück auf! der Spur“ erkundeten die Schüler Ende September die Spuren des Bergbaus in Brand-Erbisdorf und Freiberg. Unterstützt vom Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.  ging es am 29. September ins Museum "Huthaus Einigkeit", welches - fast in Sichtweite der Schule - für viele Schüler schon ein Begriff war. Auf einer kleinen Wanderung durch das Goldbachtal hieß es: „Augen offen halten“! An neun Stationen waren Rätsel zum Thema Bergbau versteckt.

Im Museum "Huthaus Einigkeit" zeigte Museumsleiter Thomas Maruschke, wie die Bergleute arbeiteten und welche Aufgaben schon Kinder im Bergbau verrichten mussten. Im Anschluss an die Führung konnten die Schüler dann noch einmal selbst aktiv werden. Auf dem Museumsgelände waren dann Kraft und Geschick gefordert. Bei der Arbeit mit Schlegel und Eisen konnten sich alle noch einmal selbst als Bergmann ausprobieren.

Außerdem standen im Rahmen der Projektwoche noch zwei weitere spannende Termine in Freiberg an. Die Kinder machten sich in der Terra Mineralia auf die Suche nach den Schätzen, die die Bergleute aus der Tiefe bargen. Und bei der Einfahrt in das Lehr- und Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ ging es dann mit dem Förderkorb hinab in die Tiefen des Berges. Die Sparkassen-Stiftung für Kunst und Kultur der Sparkasse Mittelsachsen unterstützte die Schule bei der Durchführung dieses Projekttages. 

Die Haldenlandschaft im Goldbachtal und das Museum Huthaus Einigkeit in Brand-Erbisdorf sind Teile der Bergbaulandschaft Freiberg. Diese bildet gemeinsam mit 21 weiteren Bestandteilen das UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Davon befinden sich 17 auf sächsischer und fünf auf tschechischer Seite. Die ausgewählten Bergbaulandschaften repräsentieren mit ihren montanen Denkmalen, Natur- und Kulturlandschaften die wichtigsten Bergbaugebiete und Epochen des sächsisch-böhmischen Erzbergbaus.

Schulprojekte, in denen das Thema UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří im Mittelpunkt steht, sind ein wichtiger Teil der Welterbe-Vermittlung. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich dafür gern an den Welterbeverein wenden.

Den Artikel

Bilder zum Artikel

Im Rahmen der Projektwoche entstanden tolle Plakate der Schüler.

Die Schüler auf dem Weg durch das Goldbachtal.

Museumsleiter Thomas Maruschke zeigt das Modell eines Bergwerks.

Übung mit Schlegel und Eisen im Museum Huthaus Einigkeit

Weitere Artikel zu den gewählten Themen

Filter

UNESCO

Hintergründe

Themen

Bergbau
Wirtschaft & Industrie
Wissenschaft & Forschung
Kunst, Kultur, Religion
Aktion & Erlebnis
Gesellschaft

Bergbauregionen

Sachsen
Tschechien
Grenzübergreifend

Medientypen

Bilder
Dokumente
Video
Audio

Sprache (Artikel)

Deutsch
Englisch

Bitte wählen Sie die gewünschte Kategorie!

Mehr laden
Erhalten Sie regelmäßig Presseinformationen zum Thema „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“. Absender der Presseinformationen sind: „Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V. c/o Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH“ und „Tourismusverband Erzgebirge e.V.“
Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.
c/o Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH
Adam-Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz
(+49) 3733/145 0
kontakt@wfe-erzgebirge.de