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09.08.2021

Im Juli bereits Gäste aus den USA im Areal der Saigerhütte bzw. im Althammer!

Olbernhau: Bekanntlich zählt auch das Areal der Saigerhütte Olbernhau-Grünthal seit Juli 2019 zum Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krusnohori. Das "Saigern", ein metallurgisches Verfahren zur Gewinnung von Silber aus silberhaltigem Kupfererz, gab der im Jahre 1537 von Bergmeister Hans Leonhardt begründeten Anlage ihren Namen. Mit Übernahme durch das Kurfürstentum Sachsen wurde das Areal gar zum Zentrum der europäischen Kupferverarbeitung.

In 2021 feiert im Areal der Althammer nun sein 60-jähriges Jubiläum als technische Schauanlage.

Nach der mehrmonatigen Pandemie-Pause ist seit Ende Juni auch wieder der Besuch, inclusive des Ingangsetzens von Breithammer und Blasebalg, möglich. Im Rahmen der neuen Konzeption wird aber nicht nur der Kupferhammer, sondern auch das Areal dem geschätzten Besucher vorgestellt.

Die 35 bis 40-minütigen Rundgänge beginnen stets zur vollen Stunde zwischen 9 und 16 Uhr. Sie starten - außer montags – zur vollen Stunde am Gebäude Kupferwarenlager (zentrale Ausstellung) und werden vor einem Hammerknappen kommentiert.

Erfreulicherweise ist bereits jetzt zu konstatieren, dass auch internationales Publikum den Weg in den Grünthaler Grenzwinkel an der Natzschung findet.

So trugen sich im Juli ins Gästebuch bereits Touristen aus den USA, aus den Bundesstaaten North Carolina und Michigan ein. Im Gästebuch 2021 finden sich auch Einträge von Holländern, Tschechen (Pec, Riesengebirge) und einem Herrn aus Lyon.

Dies zeigt, der Titel “Welterbe” zieht!

Aktuell bilden natürlich die Sachsen das Gros der Gästeschaft. Auch sie konnten Anfang August bemerken, dass die Arbeiten für die Wiederherstellung des Saigerhütten-Parkes begonnen haben. Es tut sich also was.

 

Also dann: Herzliches Glückauf im Kupferhammer Grünthal!

 

Text: Steffen Ulbricht

 

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Seit dem Jahre 1935 unter Denkmalsschutz, seit anno 1961 Technische Schauanlage – der Grünthaler Althammer faszinierte schon viele Besucher. Gespeist werden Wasserräder bzw. Welle des Hammerwerks von den Wassern des Grenzflusses Natzschung. Foto: Steffen Ulbricht

Seit dem Jahre 1935 unter Denkmalsschutz, seit anno 1961 Technische Schauanlage – der Grünthaler Althammer faszinierte schon viele Besucher. Gespeist werden Wasserräder bzw. Welle des Hammerwerks von den Wassern des Grenzflusses Natzschung. Foto: Steffen Ulbricht

“Happy to be here ...”, am 14. Juli verewigten sich Virginia und Armin aus North Carolina im Gästebüro des Althammers Grünthal. Das ist um so bemerkenswerter, da noch immer starke Reisebeschränkungen zwischen den USA und Deutschland bestehen! Foto: Steffen Ulbricht

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