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15.07.2021

Härtetest: Mit dem City-E-Bike auf den Fichtelberg | E-Bike-Verleih an der Silberlandhalle in Annaberg-Buchholz

Eine Premiere lockt sportlich Aktive in diesem Sommer und Herbst nach Annaberg-Buchholz. Vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2021 gibt es die Chance, sich an der Silberlandhalle E-Bikes auszuleihen.

Eine Premiere lockt sportlich Aktive in diesem Sommer und Herbst nach Annaberg-Buchholz. Vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2021 gibt es die Chance, sich an der Silberlandhalle E-Bikes auszuleihen. Einwohner und Touristen haben auf diese Weise die Möglichkeit, einerseits die E-Mobilität zu testen, andererseits das landschaftlich reizvolle Umland der Stadt kennenzulernen. Unter der Telefonnummer 03733 44953 bzw. unter der E-Mail sport@annaberg-buchholz.de können Interessenten eine Leihe anmelden.
Anlass für uns, das neue Angebot zu testen. Wir, das sind Matthias Förster, ehemaliger Pressesprecher der Stadt und derzeit Inhaber eines privaten Pressebüros sowie Helene Schröer, derzeit Mitarbeiterin bei der Medienproduktion 16 zu 9 und künftige Polizeianwärterin. Unser Test soll allerdings kein gewöhnlicher, sondern gleich ein Härtetest für die angebotenen City-E-Bikes werden. Am Start erläutert uns Sven Heimpold, Mitarbeiter der Silberlandhalle, die Features des Rades vom Typ Kalkhoff: Für die notwendige Kraft sorgen eine 400 Wh-Batterie sowie ein leistungsstarker Motor von Bosch. Vier Fahrmodi stehen zur Verfügung: Eco, Tour, Sport sowie Turbo. Fahrer können aus sieben Gängen wählen. Positiv registrieren wir die drei Bremsen: Vorder- und Hinterradbremse sowie Rücktritt. Das gibt bei Steilabfahrten im Gebirge die notwendige Sicherheit, wie wir es noch live erleben werden. Für den Diebstahlschutz bei Abstellen des Rades sorgt ein massives Radschloss, für Komfort die Federung von Vordergabel und Sitz.

Mit diesen Mut machenden und beruhigenden Infos ausgestattet, begeben wir uns am 12. Juli 2021 bei „Kaiserwetter“ auf Tour. Gleich nach dem Start an der Silberlandhalle erfreuen wir uns am neugestalteten Waldschlößchenpark mit Spielplatz, Wasserfontäne und den Möglichkeiten zur Entspannung. Dann beginnt sie, die erste sportliche Herausforderung. Es gilt, bis zum Buchholzer Wald über 100 Höhenmeter durch die Buchholzer Altstadt in einem Zug zu bewältigen. Wir nehmen eine Route über Bodelschwinghstraße, Neugasse sowie Frauenstraße, Bergstraße und Waltersdorfer Weg - auch mit Stromunterstützung kein Pappenstiel, aber machbar. Am Waldrand werden wir mit tollen Ausblicken zum Pöhlberg für den ersten Aufstieg belohnt. Durch den Buchholzer Wald geht es weiter zum Sportplatz „Neu Amerika“, wo mit einer gut gestalteten Übersichtstafel das Wanderwegenetz in und um Annaberg-Buchholz dargestellt ist. Nun folgen wir dem „Firstenweg“, einer äußerst reizvollen Route, die vom Frohnauer Hammer bis zum Fichtelberg, unserem Tagesziel führt. Vom Bergrücken zwischen Sehma- und Zschopautal gibt es tolle Ausblicke zu den drei obererzgebirgischen Basaltbergen Pöhlberg, Bärenstein und Scheibenberg sowie zu Fichtel- und Keilberg. Nicht nur deshalb, auch dank moderater Auf- und Abfahrten ist diese Strecke mit dem E-Bike eine echte Genusstour. Nach dem Abzweig Cranzahl nimmt uns der kühlende Wald auf, an einem heißen Sommertag eine echte Erholung. Zügig geht es nun in Richtung „Siebensäure“, einer beliebten Waldgaststätte mit einem gemütlichen Biergarten und einer Zaundekoration aus Skiern. Nach einer kurzen Pause setzen wir unsere Tour in Richtung Gifthüttenstraße fort. An der gleichnamigen Rasthütte stärken wir uns nun für den „Endspurt“ zum Fichtelberg. Über eine steilen Anstieg, der uns nochmals sportlich herausfordert, gelangen wir zur so genannten „Ausrücke“, und von dort entspannt, weil leicht machbar, bis zum Hotel „Sachsenbaude“ und weiter auf der Straße bis zum Gipfel. Helene und ich heben die Daumen und klatschen uns ab: Wir haben es tatsächlich geschafft, mit City-E-Bikes den höchsten Berg Ostdeutschlands zu erklimmen. Der traumhafte Ausblick über das Erzgebirge und das folgende, leckere Essen entschädigen für die „Mühen des Aufstiegs“, wobei sich die „Mühen“ dank Strom-Unterstützung tatsächlich auch bei dieser herausfordernden Tour in Grenzen hielten.
Helene verabschiedet sich auf dem Gipfel. Für die Rückfahrt wähle ich eine Route über den Reitsteig in Richtung Schwarzer Teich. Die drei Bremsen funktionieren auf dieser Steilabfahrt völlig problemlos. Über Crottendorf geht es entspannt über den bequemen Radweg bis zum Wanderparkplatz am ehemaligen Bahnhof Walthersdorf und von dort über den „Schwipperberg“ und den Buchholzer Wald zum Ausgangspunkt an der Silberlandhalle. Auf dem Tacho stehen 45 km, die Batterie ist noch zu 20% gefüllt, obwohl ich mehrfach den Modus „Turbo“ genutzt habe, alles ist o. K.

Fazit: Wir trauten es den City-E-Bikes kaum zu, aber es ist tatsächlich möglich, eine solch anspruchsvolle Tour erfolgreich zu bewältigen. Natürlich gibt es noch viel mehr reizvolle Routen rund um Annaberg-Buchholz, doch dazu später.
Wer nun „Blut geleckt“ oder Interesse an E-Bike-Touren gefunden hat, wendet sich an die Telefonnummer 03733 44953 bzw. unter der E-Mail sport@annaberg-buchholz.de an das Team der Silberlandhalle Annaberg-Buchholz.


Pressekontakt
Pressebüro Matthias Förster
Fröbelstraße 3
09456 Annaberg-Buchholz
mobil: +49 (0)162 9361311
mfbuchholz@t-online.de

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