Von der Kanalführung des Christbescherunger Erzkanals (erbaut 1790 bis 1792) haben sich nur wenige Relikte erhalten. Erst nach dem Muldenbogen 400 m nördlich der Grube Churprinz Friedrich August Erbstolln ist der Erzkanal nunmehr durchgängig bis zur Grube Christbescherung erhalten. Das Kahnhebehaus dieses Erzkanals wurde 1791/1792 errichtet, es ist jedoch nicht nachweisbar, ob es in Betrieb genommen wurde. Von hier sollten die Erzkähne zur Hütte Halsbrücke getreidelt werden. In das Kahnhebehaus baute man nach der Stilllegung des Christbescherunger Kanalabschnitts im 19. Jahrhundert eine Pulverkammer ein.

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