Der Kunstgraben der Grube Alte Hoffnung Gottes Erbstolln war ursprünglich auch als Erzkanal geplant und wurde bereits um 1784 angelegt. Der Kunstgraben folgt dem Muldenverlauf und wurde teilweise in den anstehenden Fels eingehauen. Er beginnt am ehemaligen Hohentanner Mühlenwehr. Von diesem Wehr zweigt linksseitig der etwa 2,2 km lange Kunstgraben ab. Er lieferte das Aufschlagwasser für die Wasserkraftmaschinen der Grube. Das Wasser wurde durch die Kunsträder, das Kehrrad und die Aufbereitung der Grube genutzt. Von den östlichen und unterhalb der Aufschlagrösche erbauten Aufbereitungsanlagen haben sich nur Relikte erhaltenen.

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