Das zentrale Verwaltungsgebäude der Grube wurde 1846 erbaut. Das Bauprojekt stammt von Eduard Heuchler [*1799 †1979], dem Architekten und Zeichenlehrer der Freiberger Bergakademie. Der Bedeutung der Grube entsprechend wurde das neue Verwaltungsgebäude modern und repräsentativ gestaltet. Es ist massiv aus Gneis errichtet und besitzt eine quadratische Grundfläche. Für die Tür- und Fenstergewände nutzte man Sandstein. Das zweieinhalbstöckige Gebäude besitzt ein stark gegliedertes Zeltdach. Das Gebäude schließt im hinteren Teil an die Halde an. Ein Zwischenstockwerk mit niedrigen Fenstern liegt zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss und diente als Rissarchiv. Das Obergeschoss mit sehr hohen Räumen diente als Wohnung des Betriebsdirektors.

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