Der „Freudenstolln“  wurde bereits 1592 von Jacob Uthmann begonnen, der  Vortrieb musste von ihm allerdings vor dem Erreichen der Tiefbaue von „St. Briccius“ aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

Nach seiner Fertigstellung im 19 Jhdt. war er später der tiefste  Entwässerungstollen der Grube und brachte 35 Lachter (ca. 70m) saigere Teufe unter dem „Tiefen Briccius Stolln“ ein und entwässert ebenso die Grube „Heilige Dreifaltigkeit“. Dabei wurde der ursprünglich geschlägelte Stollen durch das zwischenzeitlich eingeführte „Schießen“ im Querschnitt erweitert.

1796 wurde das erhalten gebliebene Huthaus errichtet und erst 1892 wurde der Bergbau auf silberhaltige Kupfererze am Osthang des Pöhlberges endgültig eingestellt. 

Auf der Halde befindet sich ein Rastplatz mit Sitzgelegenheiten für Wandergruppen.

 

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