Der Aschergraben gehört zu den bedeutenden technischen Meisterleistungen aus der Frühzeit des Altenberger Bergbaus. Angelegt wurde der künstliche Wasserlauf zwischen 1452 und 1458. Er versorgte über 500 Jahre zuverlässig Wasserräder und Aufbereitungsanlagen mit Wasser. Der Name des Kunstgrabens geht vermutlich auf den Beruf des Aschers zurück. Die Ascher brannten in den Wäldern Pottasche zur Herstellung von Waschlauge. Entlang des Kunstgrabens führt ein touristisch erschlossener Wanderweg.  Der künstlich angelegte Wasserlauf wird durch Wasser aus den Grenzwäldern im Hochmoor Totes Kind (Cínovecky hřbet) oberhalb von Böhmisch-Zinnwald (Cínovec) gespeist. Er führte das Wasser über eine Strecke von 7,4 km mit einem Gefälle von 0,3% bis 0,6% aus Böhmisch-Zinnwald (Cínovec) nach Altenberg. In der Nähe des Römerschachtes mündete der Kunstgraben in das Tal des Tiefenbaches. Hier wurden die Wässer mit denen des Tiefenbaches vereinigt und beaufschlagten die Wasserräder der Pochwerke und Erzwäschen im Tiefenbachtal.

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