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Die landschaftsprägende Doppelkegelhalde und eine im Gelände weniger auffällige südwestlich gelegene große Tafelhalde sind markante Zeugen des intensiven Uranerzbergbaus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Buchholzer Flur. Sie gehören zu dem um 1948 bis in 186,7 m Tiefe niedergebrachten Schacht 116. Bei den beiden stumpfkegligen Terrakonikhalden handelt es sich um charakteristische Bergbauhalden des Uranerzbergbaus, deren Form aus der Ablagerung mit einem Schrägaufzug resultiert. Während solche Halden in der Zeit des Uranerzbergbaus prägend für die betreffenden Regionen waren, gehören dieDoppelkegelhalden zu den wenigen erhaltenen Sachzeugen ihrer Art. Die derzeit unbewachsenen Halden haben einen natürlichen Schüttungswinkelvon 30 bis 45°. Die größere der beiden Halden hat einen Durchmesser von 60 m und eine Höhe von etwa 30 m, die nordöstlich angrenzende kleinere Halde einen Durchmesser von 40 m und eine Höhe von etwa 20 m. Der Schacht und die Tagesgebäude befanden sich nordöstlich der Terrakonikhalden. Trotz der inzwischen abgeschlossenen Sanierung des Haldengeländes, einer teilweisen Neuprofilierung der Halden und dem vollständigen Abriss der ehemaligen Tagesgebäude sind sie dessen ungeachtet originale und zugleich landschaftsprägende Sachzeugendes historisch bedeutsamen Uranerzbergbaus.

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