Vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit hinterließ der Bergbau typische über- und untertägige Anlagen wie Fördergerüste, Schachtgebäude, Bergschmieden, Huthäuser, Schächte, Grubenbaue und Stolln. 

Die Aufbereitung, Verhüttung und Verarbeitung der gewonnenen Rohstoffe erfolgte zumeist in der unmittelbaren Umgebung der Bergwerke. Hiervon zeugen Schmelzhütten, Montanfabriken, Poch- und Hammerwerke. Die Funktionsweise der Anlagen wird durch erhaltene technische Einrichtungen wie u.a. Hüttengebläse, Wasserräder, Turbinen oder Dampfmaschinen dokumentiert.

Voraussetzung für den Betrieb der Bergwerke und Hütten war die Einrichtung einer montanen Infrastruktur, die nicht nur zum Transport, sondern vor allem zur Energieversorgung der Bergwerke diente. Heute zeugen von dieser Infrastruktur insbesondere die gut erhaltenen Systeme der bergmännischen Wasserwirtschaft.

Schachthaus in Ehrenfriedersdorf
Hochmittelalterliche Silberbergwerke Dippoldiswalde © LfA Sachsen
Dippoldiswalde, mittelalterliche Bergbaulandschaft unter Tage – Schacht mit Abbau und Querschlag
© Landesamt für Archäologie Sachsen
Arno-Lippmann-Schacht in Altenberg
Hüttenkomplex Halsbrücke