01.09.2017

30.09.2017 - Entdeckertour "Der Bergbau am Hohen Forst"

Eine Veranstaltung in der Reihe "Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří - Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe!"

Der „Hohe Forst“ ist ein eindrucksvoller Komplex der über 800-jährigen Besiedlungs- und Bergbaugeschichte des westlichen Erzgebirges und eng verbunden mit dem etwa 200 Jahre später entstandenen Schneeberger Bergbaurevier.

Das Gebiet ist seit 1939 Flächenbodendenkmal und umfasst eine große Waldfläche mit einem alten, umwallten Bergbauareal und der wüsten Bergsiedlung Fürstenberg. Die Bergbaulandschaft weist über 160 trichterförmige Pingen auf, die sich in zwei parallel verlaufende Pingenzüge gruppieren und die ursprüngliche Lage der Haupterzgänge widerspiegeln. Die Anfänge der Besiedlung und des Bergbaus im Gebiet des Hohen Forstes markieren zugleich den Beginn des Bergbaus im Westerzgebirge. Ab Mitte des 14. Jahrhunderts erlosch der Bergbau nach Erschöpfung der Lagerstätte.

Spätere Versuche zur Wiederaufnahme der Abbautätigkeiten bis in das 20. Jahrhundert hinein endeten ergebnislos. Heute ist der Hohe Forst – auf dem Gebiet von Hartmannsdorf, Langenweißbach und Kirchberg gelegen – Teil des UNESCO-Welterbe-Antrags.

Sie sind herzlich eingeladen am

Samstag, 30.09.2017, 10:00 Uhr

Treffpunkt: Weg zum Wald zwischen Wasserwerke Burkersdorf und Schneeberger Str. 36, 08107 Kirchberg (Parkplatz Heinrich-Braun-Klinikum)

Strecke: ca. 5 km, Führung: Wolfgang Prehl (Kirchberger Bergbrüder)

Am Zechenplatz besteht die Möglichkeit, Getränke zu erwerben.

Weiteren Informationen erhalten Sie bei:

Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, Interreg 5a-Projekt „Glück auf Welterbe“

Markus Link
Telefon: 03733 145 124
E-Mail: link@wfe-erzgebirge.de