30.08.2017

20. September 2017, 18:00 Uhr - Einladung zum Vortrag "Der mittelalterliche und frühneuzeitliche Bergbau im Freiberger Zentralrevier"

Eine Veranstaltung in der Reihe "Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří - Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe!"

Die 850-jährige Freiberger Bergbaugeschichte ist auf den ersten Blick recht gut bearbeitet. Jedoch besonders die erste und zweite Bergbauperiode (bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges) stellt sich als ein in der Vergangenheit wenig beachtetes Forschungsgebiet dar.

Durch umfangreiche Archivstudien und Dokumentationen an bergbaulichen Anlagen konnten in den letzten Jahren neue Einblicke in diese Zeit gewonnen werden. Für die Kontinuität des Freiberger Bergbaus auch über die schwierige Zeit der ersten Rezessionsphase hinweg, gibt es wohl in Europa nur wenige vergleichbare Beispiele. Damit hat Freiberg die spätmittelalterliche Geschichte und den Übergang in die Renaissance in Sachsen maßgeblich mitgeprägt.

In dieser Zeit wurden viele technische Innovationen im Bergbau eingeführt und umfangreiche Anlagen gebaut. Nicht zuletzt kam es zu einer Umstrukturierung der Organisationsformen, die durch die immer größer werdenden Grubenanlagen erforderlich war. Die Bergbaulandschaft Himmelfahrt Fundgrube befindet sich im Freiberger Zentralrevier und ist Bestandteil der UNESCO-Welterbebenominierung.

Sie sind herzlich eingeladen am

Mittwoch, 20.09.2017, 18:00 Uhr

Referent: Stephan Adlung

Ort: Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge

       Am Kaiserteich 3

       09496 Marienberg

Weiteren Informationen erhalten Sie bei:

Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, Interreg 5a-Projekt „Glück auf Welterbe“

Markus Link
Telefon: 03733 145 124
E-Mail: link@wfe-erzgebirge.de