Unterschiedliche Sachzeugen verdeutlichen die besondere Bedeutung der Stadt Aue für den Bergbau und die Metallverarbeitung im Erzgebirge.

Das Herrenhaus des Auerhammers dokumentiert einen erzgebirgischen Eisenhammer des 16./17. Jahrhunderts. Die im 19. Jahrhundert hier angelegte Argentanfabrik war die erste in Sachsen und Europa. Mit der Erfindung von Argentan, einem silberähnlichen Metall, legte Ernst August Geitner 1823 den Grundstein für die Entwicklung der Auer Besteck- und Tafelgeschirrfabrikation. Die daraus hervorgegangene Besteck- und Silberwaren-Fabrik Wellner ist ein bedeutendes Beispiel einer Bergbaufolgeindustrie im Erzgebirge.

Als Nebenprodukt des Erzbergbaus wurde in Aue schließlich das fast weiße Kaolin, dem die Zeche „Weiße Erden“ ihren Namen verdankt, gewonnen. Das original erhaltene Huthaus zeugt von der Bedeutung dieses Standortes, der etwa 150 Jahre lang Lieferant der Meißner Porzellanmanufaktur gewesen ist.

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08280 Aue

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