Ursprünglich wurden die Erze des Freiberger Bergbaugebiets an vielen unterschiedlichen Standorten in der Region verhüttet. Im Zuge staatlicher Reformen blieben letztendlich zwei Hüttenkomplexe übrig, wovon sich der ältere in Muldenhütten befindet.

Am ehemals größten und bedeutendsten Hüttenkomplex des Erzgebirges werden seit mindestens 600 Jahren bis heute Buntmetalle verarbeitet. Zahlreiche neue Technologien wurden von hier aus entwickelt. Von 1887 bis 1953 war Muldenhütten Standort der Sächsischen Staatsmünze bzw. einer der Münzstandorte der DDR. Heute gilt der Industriekomplex als einer der ältesten Hüttenstandorte der Buntmetallurgie in Deutschland, der noch in Betrieb ist.

Zu den bedeutenden Objekten gehören z.B. das Schachtofengebäude aus den Jahren 1886/1887, die Pattinsonhütte, das Huthaus I aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und das Gebläsehaus mit originalem Zylindergebläse.

Impressionen

  • Hüttenkomplex Halsbrücke
    Hüttenkomplex Halsbrücke

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